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9. August 2010
5. Fledermausnacht in Kratzeburg

Vielfältiges Programm für Jung und Alt

Das Nationalparkamt Müritz und die Gemeinde Kratzeburg laden am 13. August 2010 zur „5. Kratzeburger Fledermausnacht“ ein. Um 17 Uhr eröffnen Bürgermeister Dr. Guntram Wagner und ein Vertreter des Nationalparkamtes die Fledermausnacht. Anschließend gibt es rund um die Nationalpark-Information verschiedene Mitmach- und Informationsangebote zum Thema Fledermäuse.

Ziel der Fledermausnacht ist es, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen Wissenswertes und Spannendes über die geheimnisvollen Jäger der Nacht zu vermitteln.

So gibt es zum Beispiel viele Informationen über Maßnahmen zum Fledermausschutz am Haus. Wie man seinen Garten mit Pflanzen fledermausfreundlich gestaltet, erfährt man am Stand der Staudenschmiede Peckatel. Eher handwerklich Begabte bekommen die Gelegenheit, unter fachkundiger Anleitung von Dieter Marksteiner von der Förderschule Neustrelitz, Fledermauskästen zu bauen. In Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Naturschutz und Landschaftsökologie Kratzeburg und dem Müritzeum Waren (Müritz) wird eine Forschungsstation aufgebaut, an der die Besucher die wissenschaftlichen Methoden der Fledermausforschung kennen lernen. Für die kleineren Gäste werden ein Bastelstand und Spiele angeboten.
Wer in der interaktiven Ausstellung des „Flatterhus“ gut aufgepasst hat, kann beim Fledermaus-Quiz attraktive Preise gewinnen.

Gegen 19.30 Uhr finden geführte Exkursionen in die nähere Umgebung statt. Dabei werden u. a. die Ultraschall-Rufe der Fledermäuse mit einem sogenannten „Bat-Detektor“ hörbar gemacht. Hier werden die Ranger des Nationalparks von der Firma Nationalpark-Tour Hecht aus Dalmsdorf unterstützt. Zum Abschluss des Tages wird auf dem Gelände der Nationalpark-Information ein Lagerfeuer entzündet, bei dem man gemütlich zusammensitzen und selbst gemachtes Stockbrot essen kann.

2008 war die Nationalpark-Information – das „Flatterhus“ - vom NABU feierlich als fledermausfreundliches Haus ausgezeichnet worden. Auch engagierte Privatleute können sich um diesen Titel bewerben. Ziel der Aktion ist der Schutz bestehender Quartiere auf Dachböden oder in Kellern und der Bau neuer Versteckmöglichkeiten für die gefährdeten Nachttiere.