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9. Februar 2010
Anke Hollerbach – die neue Leiterin des Dezernates "Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe M-V"

1976 in München geboren, interessierte sich Anke Hollerbach schon in ihrer Schulzeit für Natur- und Umweltthemen. Nach Abschluss der Schule absolvierte sie ein freiwilliges ökologisches Jahr beim Deutschen Alpenverein in München (1995/96). Hier entstand auch ihr Wunsch, beruflich im Naturschutz tätig zu werden. 1996 begann sie ein Studium an der FH Eberswalde, welches sie 2001 als Dipl.-Ing. Landschaftsnutzung und Naturschutz abschloss. Nach ihrem Studium arbeitete sie mehrere Jahre im Naturpark Stechlin – Ruppiner Land, an der Umsetzung eines von der EU geförderten Naturschutzprojektes, das sich mit Waldmanagement, Wasserqualitätsverbesserung und Wasserstandsanhebung beschäftigte. Um ihre betriebswirtschaftlichen Kenntnisse und Managementfähigkeiten weiter zu verbessern absolvierte sie außerdem ein zwei jähriges Fernstudium an der Universität in Lüneburg zum Master of Business Administration Sustainability Management. Die Region an der Elbe kennt sie schon länger, nicht nur weil sie 2009 ihre Masterarbeit bei der SweetTec GmbH in Boizenburg/Elbe schrieb. Bereits 2007 zog sie mit ihrem Mann und den beiden gemeinsamen Kindern nach Rosien im Amt Neuhaus. Ihr Mann, ebenfalls im Naturschutz tätig, betreut seit dem als Projektleiter das Projekt Sudewiesen der Stiftung „The Stork Foundation“ mit Sitz in der Storkenkate in Preten.
„Als Leiterin des Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe-MV habe ich meinen Traumjob bekommen. Warum? Weil ein Biosphärenreservat eine abgegrenzte Region bildet und damit eine gute Kulisse ist, um eine nachhaltige Entwicklung umzusetzen. Hier ist es möglich, in Kooperation mit verschiedenen Interessengruppen eine Region so weiter zu entwickeln, dass eine tragfähige wirtschaftliche Entwicklung stattfindet, die natürliche Ressourcen schont und auch soziale Themen nicht außer Betracht lässt. Die Idee der Biosphärenreservate als Modellregionen für eine nachhaltige Entwicklung begeistert mich. Ziel ist es, die UNESCO-Anerkennung als Modellregion von Weltrang für den mecklenburgischen Teil des BR Flusslandschaft Elbe weiterhin zu behalten.
Eine Hohe Transparenz unserer Arbeit halte ich für sehr wichtig. Die Entwicklung zum landesrechtlichen Biosphärenreservat kann nur gemeinsam mit der Bevölkerung und mit den Akteuren aus Verwaltung, Verbänden und der Wirtschaft gelingen. Außerdem werde ich eng mit den anderen Biosphärenreservaten an der Elbe zusammenarbeiten.“