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15. Mai 2002
Im Nationalpark: Zum Zelten geht es auf den Campingplatz!

Wasserwandersaison hat begonnen

Die günstige Witterung und die Feiertage locken aktuell wieder viele naturinteressierte Menschen in den Müritz-Nationalpark. Wie das Wochenende um Himmelfahrt zeigte, erfreuen sich dabei die beiden Wasserwanderstrecken „Obere Havel“ (Kratzeburg – Zwenzow) und „Alte Fahrt“ (Boek – Mirow) besonderer Beliebtheit.

Schon seit Jahren ist es Ziel des Nationalparkamtes, einerseits die sensible Natur entlang der Wasserwanderstrecken vor weiteren Beeinträchtigungen zu schützen und diese gleichzeitig für Wasserwanderer zugänglich zu halten.

In Auswertung des letzten Wochenendes weist das Nationalparkamt nochmals ausdrücklich darauf hin, dass das Zelten im Müritz-Nationalpark ausschließlich auf den bestehenden Campingplätzen erfolgen darf.
Entgegen den Aussagen einiger touristischer Informationsbroschüren und Karten gibt es entlang der beiden durch den Nationalpark führenden Wasserwanderstrecken keine Plätze für Übernachtungen.

So existiert beispielsweise am Pagelsee lediglich ein Wasserwanderrastplatz. Diese Plätze werden vom Nationalpark-Dienst betreut und verfügen über Informationstafeln mit Kartenausschnitten zum jeweiligen Standort. Hier ist es den Wasserwanderern möglich, anzulanden und auszusteigen. Zelten und Übernachten ist hier nicht zugelassen.
Hierfür stehen im Nationalpark folg. Campingplätze zur Verfügung:
„Obere Havel“: - Kratzeburg
- Blankenförde
- Zwenzow (am Useriner See und am Großen Labussee)
„Alte Fahrt“: - Boek (2 Plätze)
- Schillersdorf, Ortsteil Zietlitz
- Granzow und Mirow (außerhalb Nationalpark)

Die Wasserwanderer erwarten Naturerlebnisse in einem romantisch schönen und „unvermüllten“ Nationalpark. Leider handeln nicht alle dementsprechend. „Wir bitten noch einmal ausdrücklich darum, den entstandenen Müll wieder mitzunehmen und nicht in der Landschaft liegen zu lassen“ so Hendrik Fulda, Pressesprecher des Nationalparkamtes Müritz abschließend.