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11. Dezember 2008
Regulierung des Wildes dient natürlicher Waldentwicklung im Nationalpark

Momentan gehört die Regulierung des Wildbestandes zu einer wichtigen Tätigkeit der jagdberechtigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Nationalpark-Verwaltung. Im Nationalpark ist es Ziel der Wildbestandsregulierung, eine natürliche Waldentwicklung zuzulassen. Dafür ist eine Naturverjüngung unerlässlich. Damit die jungen Bäume nicht Opfer eines zu hohen Wildbestandes werden, wird dieser reguliert. Im Nationalpark ist somit das Ausmaß des Verbisses der natürlich vorkommenden Baumarten, wie z. B. Buche und Eiche, Grundlage dafür, wie viel Wild gejagt wird.

Ein weiteres Ziel der Wildbestandsregulierung ist die Vermeidung von Wildschäden auf den landwirtschaftlichen Nutzflächen, die im Nationalpark liegen oder an ihn angrenzen.

Insbesondere konzentriert sich die Bejagung auf Wildschweine (Schwarzwild), Dam- und Rehwild.

Neben der Einzeljagd finden zur Zeit die Ansitzdrückjagden statt. Dabei wird das Wild großräumig beunruhigt, um es den Jägern zu ermöglichen, das Wild erlegen zu können. Bei den Ansitzdrückjagden wird versucht, möglichst viel Wild zu erlegen, um die Erfüllung der Abschusspläne früh zu realisieren.

Bei den beteiligten Jägern handelt es sich um Mitarbeiter des Nationalparkamtes, ortsansässige Jäger, die einen Begehungsschein für den Nationalpark haben und zuverlässige Hundeführer. Gästejagden finden im Verwaltungsjagdbezirk des Nationalparkamtes nicht statt.