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22. Februar 2002
Nationalparkamt setzt sich für Ausbau des Ziegeleiackerweges zum Radweg ein

Weg für weitere Planung des Radweges als Teilstück überregionaler Fernradwege im Müritz-Nationalpark frei

Anfang dieser Woche trafen sich Vertreter des Müritz-Nationalparkamtes und der Landhöfe Kargow, um sich über die zukünftige Benutzung des Ziegeleiackerweges südöstlich von Waren zu verständigen. Dabei einigten sich beide Seiten auf Alternativstrecken, die sowohl dem Landwirtschaftsbetrieb das Erreichen seiner Flächen ermöglichen als auch den Ziegeleiackerweg einzig und allein der Benutzung durch Radfahrer überlassen.

Der Landkreis Müritz als auch das beauftragte Planungsbüro wurde über die einvernehmliche Lösung informiert. Damit ist der Weg für die weiteren Planungen für den Ziegeleiackerweg auf einer Länge von etwas mehr als 3 km frei.

Dem Ausbau des Ziegeleiackerweges für Radfahrer kommt nach Ansicht des Nationalparkamtes eine große Bedeutung zu. Er ist Teil einer Reihe von überregionalen Radwegen, die auch gerne von den radelnden Besuchern des Müritz-Nationalparkes benutzt werden. So verlaufen beispielsweise der Fernradweg Berlin-Kopenhagen, der Mecklenburgische Seenradweg und der Müritz-Rundweg entlang dieser Strecke.

Das Nationalparkamt machte darüber hinaus konkrete Vorschläge zum Ausbau. So wurde eine für Radfahrer abwechslungsreichere leicht kurvige Wegeführung und die Bepflanzung mit Baum- und Strauchgruppen an geeigneten Stellen angeregt.

Martin Kaiser, Verantwortlicher für touristische Infrastruktur im Nationalparkamt: „Wir wünschen uns, dass die Planungen und die Umsetzung des Radweges nun zügig voran geht, damit er zum Beginn der Saison den Radfahrern zur Verfügung steht“ und ergänzt:“ Das Nationalparkamt wird auch weiterhin hierfür seinen Beitrag leisten.“

Foto vom aktuellen Zustand Ziegeleiackerweg wird auf Anfrage per E-Mail zugesandt.