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13. Februar 2002
Nationalparkamt wertet Besucher- und Verkehrszählung 2001 aus

Müritz-Nationalpark war Ziel für annähernd eine halbe Millionen Besucher

Im Laufe des vergangenen Jahres erfassten Mitarbeiter des Nationalparkdienstes sowie Jugendliche eines internationalen Jugendworkcamps an 14 Zähltagen und insgesamt 15 Zählpunkten die Besucher- und Verkehrszahlen im Müritz-Nationalpark. Sie sind Teil einer systematischen Besuchererfassung, welche seit 1999 im Müritz-Nationalpark angewendet wird und auch in den kommenden Jahren fortgesetzt werden soll.

Im Müritz-Nationalpark gilt es eine ausgewogene Balance zwischen den Erfordernissen des Naturschutzes und den Ansprüchen der Besucher zu finden. Um beides unter eine Hut zu bekommen, bedarf es Maßnahmen der Besucherlenkung, die durch das Nationalparkamt ausgeführt werden. Die Ergebnisse der Besuchererfassung sind eine unersetzliche Quelle für die Planungen dieser Maßnahmen.

In den zurückliegenden Wochen wurden die Daten durch das Nationalparkamt ausgewertet. Hier einige Ergebnisse:
Während in der Vorsaison und der Nachsaison die Besucherzahlen witterungsbedingt rückläufig waren, wurden in der Hauptsaison wesentlich mehr Besucher festgestellt. Besonders beliebt ist der Nationalpark bei Radfahrern. Sie machen fast zwei Drittel der Besucher aus. Dieser Gruppen folgen Wanderer und Bootstouristen.
Der stärkste Besucherzuwachs im Vergleich zu 2000 konnte am Eingangsbereich Waren festgestellt werden. Die beliebtesten Punkte im Nationalpark sind der Aussichtspunkt am Doppelkiefergraben, die Orte Speck als auch Schwarzenhof. Die neue Attraktion - der Käfflingsbergturm – wurde darüber hinaus sehr gut angenommen.
Auch die Besucherzahlen in den Info-Stellen wiesen im Vergleich zu 2000 einen Zuwachs von fünf Prozent auf. Ein leichten Aufwärtstrend weist ebenfalls die Zahl der durchgeführten Veranstaltungen auf.
Hochrechnungen aus den erfassten Besucherzahlen ergaben, dass annähernd eine halbe Million Menschen, den Müritz-Nationalpark im vergangenen Jahr besuchten.

In Bezug auf die Ergebnisse der Zählungen hält Herr Wolf Nüske, Sachgebietsleiter Forschung/Monitoring abschließend fest, „dass mit Ausnahme des Raumes Adamsdorf-Kratzeburg, der Verkehr überwiegend in den Randbereichen des Nationalparkes endet.“ und fügt hinzu: „Von dort erkunden die Besucher durch Radfahren und Wandern das Nationalparkgebiet.“