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15. November 2007
Internationale Kooperation im Kanutourismus

Mit einer feierlichen Übergabe von Broschüren und dreisprachigen Informationstafeln fand ein internationales Kooperationsprojekt zwischen dem Masurischen Landschaftsschutzpark, dem Wigry-Nationalpark (Masurische Seenplatte), dem Naturpark Uckermärkische Seen (Brandenburg) sowie dem Müritz-Nationalpark kürzlich einen erfolgreichen Abschluss. Beim Nationalparkamt Müritz lag die Kooperation in den Händen von Martin Kaiser, der bei der feierlichen Abschlussveranstaltung in Polen zugegen war.

Insbesondere im Masurischen Landschaftsschutzpark kam es auf dem Fluß Krutynia zur touristischen Übernutzung und Schädigungen der Natur. Die Kooperation hatte neben dem Erfahrungsaustausch das Ziel, Abhilfe für dieses Problem zu schaffen. Es wurden Broschüren herausgegeben, Informationstafeln errichtet und eine Internet-Seite freigeschaltet (www.krutynia-mazury.pl).
Ausgehend von den guten Erfahrungen mit dem Arbeitskreis Wasserwandern im Müritz-Nationalpark gründete sich an der Krutynia ein vergleichbares Gremium. Die dortigen Kanuanbieter unterzeichneten ebenfalls eine Selbstverpflichtung.
Mit einer Schulung durch die Bundesvereinigung Kanutourismus wurde Fachwissen an die örtlichen Kanuvermieter vermittelt.

Initiiert und organisiert wurde die Kooperation von den Mitarbeitern des Naturpark Uckermärkische Seen. Gefördert wurde das Projekt von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, Osnabrück.

Alle vier Schutzgebiete in Polen und Deutschland verbindet ihre landschaftliche Schönheit und Eignung zum Kanufahren.
„Die Kooperation liefert den Beweis, dass auf internationaler Ebene eine Zusammenarbeit zwischen Naturschutz und Tourismus hervorragend funktionieren kann.“ so Martin Kaiser vom Nationalparkamt.