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2. Juli 2007
Radwege sind keine Reitwege

In den vergangenen Tagen waren Reiter auf dem Radweg von Speck (Landkreis Müritz) zur ehemaligen Ortschaft Priesterbäk unterwegs und haben dabei den straßenbegleitenden Radweg beschädigt. Aus diesem Anlass weist das Nationalparkamt Müritz darauf hin, dass die ausgewiesenen Radwege durch Reiter nicht zu benutzen sind. Dafür wäre im vorliegenden Fall die Betonspurbahn in Frage gekommen.

Im Nationalpark kommt es immer wieder zur Beschädigung von wassergebunden Strecken der Radwege. Die von den Hufen der Pferde zurückbleibenden Löcher müssen mit hohem Aufwand repariert werden.

Andererseits existieren im Nationalpark 49 km ausgewiesene Reitwege und 56 km Wege zur Nutzung für Kutschen und Kremser. Die Anbieter von Kutsch- und Kremserfahrten erhalten von der Nationalpark-Verwaltung einzelne Genehmigungen. Außerdem können die öffentlichen Strassen und Wege mit festem Belag genutzt werden.