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29. Juli 2005
Pilzsaison: Sammeln mit Einschränkungen möglich

Mit Beginn der Pilzsaison weist das Nationalparkamt Müritz darauf hin, dass Pilze und Beeren nur in der Entwicklungszone des Nationalparks gesammelt werden dürfen. Hier ist das Sammeln für den persönlichen Bedarf zugelassen, während in der Kernzone es strikt verboten ist. Hier soll gemäß der Nationalpark-Verordnung die Natur sich selbst überlassen bleiben und alle Störungen sind zu vermeiden. Außer schönen Eindrücken und Photos sollte der Mensch hier nichts mitnehmen, auch keine Pilze! Denn diese dienen einerseits als Nahrungsquelle für Tiere und andererseits als Zersetzer von organischem Material. Darüber hinaus dürfen in der Kernzone die Wege nicht verlassen werden.

Eine große Anzahl von Informationstafeln an den Eingängen zum Nationalpark und im Gebiet selbst geben Aufschluss darüber, in welcher Zone man sich befindet. Zudem sind an den Infotafeln Karten und allgemeine Informationen zur direkten Umgebung zu finden. Die Kernzone ist außerdem extra ausgeschildert.

Es wird darum gebeten, bei der „Jagd“ auf Pfifferlinge, Steinpilze und Co. keinen Müll zu hinterlassen und Lärm zu vermeiden.
Zudem dürfen eingezäunte Flächen nicht betreten werden.

Zum Sammeln sollen die Fahrzeuge auf dafür vorgesehenen Parkplätzen abgestellt werden. Besonders vorteilhaft ist die Anreise mit dem Fahrrad, da das Befahren von Waldwegen mit Kraftfahrzeugen verboten ist.

Mitarbeiter des Nationalpark-Dienstes sind im Gelände unterwegs und geben gerne Auskunft. Sie sind zudem berechtigt, bei Verstößen gegen die Nationalpark-Verordnung Verwarnungen auszusprechen.