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18. März 2005
Jugendwaldheim Steinmühle startet in die Saison

In dieser Woche waren die ersten Besucher diesen Jahres im Jugendwaldheim Steinmühle bei Carpin zu Gast. 30 Freiwillige im Ökologischen Jahr, die bei der Naturschutzstiftung Berlin arbeiten, lernten den Müritz-Nationalpark kennen und arbeiteten ganz praktisch u. a. am Naturerlebnispfad Zinow-Serrahn. Für 2005 sind insgesamt 22 Schulklassen, Kinder-, Jugend- und Studentengruppen zu Projektwochen und Studienaufenthalten angemeldet. Darüber hinaus starten in diesem Jahr von der Steinmühle aus wieder interessante Führungen, es wird erneut den Waldgottesdienst geben, ein Pfingstkonzert organisiert und es stehen eine Fledermausnacht und Aktionen am Tag der Umwelt auf dem Programm.

Das Jugendwaldheim Steinmühle ist die Umweltbildungseinrichtung des Nationalparkamtes Müritz. Neben den Mitarbeitern für Umweltbildung des Amtes arbeiten hier auch Praktikanten im Freiwilligen Ökologischen Jahr und Freiwillige aus dem europäischen Freiwilligendienst sowie Praktikanten für die Umwelt (Sponsoring der Commerzbank Deutschland).

2004 haben 868 Personen in der Steinmühle übernachtet. Am häufigsten wurde das Jugendwaldheim von 5. – 7. Klassen genutzt. Besonders beliebt war die Projektwoche „Wald wird wild“, aber auch Programme zu Gewässern wurden stark nachgefragt. Darüber hinaus gab es unterhaltsame Veranstaltungen für Familien, wie das Figurentheater: „Der Fischer un syn Frau“ oder das Klassikkonzert für Kinder gemeinsam mit den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern.

Da die Gebäude der Steinmühle sanierungsbedürftig sind, starten jetzt im März 2005 die Planungen für den Umbau des Jugendwaldheimes im Jahr 2006. Im nächsten Jahr ist somit die Nutzung der Steinmühle für Umweltbildungsaufenthalte nicht möglich. Bei den Planungen wird auch das Schülerprojekt zur Nutzung regenerativer Energien berücksichtigt, welches an der Nationalparkpatenschule, dem Gymnasium Carolinum, entstand. Die Schüler gewannen mit ihrem Projekt 2004 beim bundesweiten Wettbewerb „Jugend mit unendlicher Energie“. Die Umsetzung des Energiekonzeptes wird mit Mitteln der Jost-Reinhold-Stiftung finanziert werden.