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29. Juli 2004
Kranichticket 2004 ermöglicht Schutz wie Erlebnis der Kraniche

Das Kranichticket wird auch in diesem Jahr einen ausreichenden Schutz der durchziehenden Kraniche im Müritz-Nationalpark ermöglichen und gleichzeitig den Besuchern ein einmaliges Naturerlebnis bieten. Die Organisation der Kranichführungen liegt dabei in der Hand des Nationalpark-Service mit Sitz in Federow.

Zum Kranichticket gehören eine abendliche Wanderung zu den Rastplätzen am Rederangsee. Erfahrene Kranichführer werden die Besucher begleiten, viel Wissenswertes zu den Vögeln des Glücks erzählen und darauf achten, dass die Tiere nicht gestört werden. Die Gruppengröße darf dabei 20 Personen nicht überschreiten und der Zugang zu den Beobachtungseinrichtungen ist auf 160 Menschen pro Tag beschränkt. Daneben stehen den Besuchern andere Beobachtungsmöglichkeiten, wie z. B. der Sichtschirm nahe Müritzhof zur Verfügung, die individuell angesteuert werden können.

Das Kranichticket kostet 7.00 EUR. Für Kinder bis 14 Jahre ist es frei. Wie im vergangenen Jahr ist die Busfahrt mit dem Kranichbus von Waren nach Federow bzw. Schwarzenhof und zurück im Ticket inbegriffen. Ab 2. August 2004 können die Tickets beim Nationalpark-Service vorbestellt werden und ab Mittag August sind sie in folg. Verkaufsstellen erhältlich:
§ Nationalpark Service Informationshaus Federow,
§ Nationalpark-Information Schwarzenhof,
§ Waren (Müritz) Information,
§ Nationalpark Tours, Fahrkartenschalter im Bahnhof Waren sowie
§ Müritzer Fahrradstation, Waren am Stadthafen.
Für Hotels und andere Interessenten stellt der Nationalpark-Service Plakate zur Verfügung.

Das Nationalparkamt Müritz hat mit dem Nationalpark-Service kürzlich einen Vertrag geschlossen, in dem alle Details zum Kranichticket und insbesondere zum Kranichschutz geregelt sind. Der Nationalpark-Service kooperiert wiederum mit den Unternehmen Nationalpark Tours und der Personenverkehr GmbH Müritz (pvm).

„Das Naturerlebnis Kranichrast darf nicht zulasten der Kraniche gehen. Die Regelungen zum Kranichticket sollen helfen, dass sich die Kraniche auch in den kommenden Jahren hier so zahlreich einfinden und die Besucher das beeindruckende Naturschauspiel erleben können.“ so Jens Brüggemann, Dezernent für Planung abschließend.