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15. Mai 2003
Polizei und Nationalparkamt vereinbaren enge Zusammenarbeit für diese Saison

In den letzten Tagen fanden eine Reihe von Gesprächen zwischen Mitarbeitern der Polizeiinspektion, des Polizeireviers Neustrelitz, dem Bäderdienst und dem Nationalparkamt Müritz statt. Ziel der Treffen war ein persönliches Kennenlernen der Kollegen und die Verabredung engerer Zusammenarbeit für die laufende Saison.

Jährlich besuchen mehr als eine halbe Million Menschen den Müritz-Nationalpark. Ihr Ziel ist es, die Natur in Ruhe genießen zu können. Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass sich der Großteil der Besucher rücksichtsvoll gegenüber der Natur und den anderen Urlaubern verhalten. Dennoch werden einige Hauptprobleme bei der Gewährleistung von Ordnung und Sicherheit als auch bei der Rücksichtnahme auf die Umwelt sowie Flora und Fauna immer wieder deutlich.

Dazu zählen u.a. das Abstellen von Kraftfahrzeugen außerhalb ausgewiesener Park- und Abstellplätze und die damit verbundene Waldbrandgefahr (heiße Katalysatoren). Das unberechtigte Zelten, insbesondere entlang der Wasserwanderstrecken, stellt nach wie vor ein Problem dar. Im Jahr 2002 wurden 60 derartige Verstöße gegen die Nationalparkverordnung festgestellt. Auch das Befahren nichtöffentlicher Wege wird von den Mitarbeitern des Nationalparkdienstes häufig registriert.

In den Gesprächen zwischen Polizei und Nationalparkamt wurden u.a. verstärkte Kontrollen vereinbart, Kontrollschwerpunkte festgelegt und möglicherweise notwendige Rettungseinsätze vorbereitet. Der Polizei wurde vom Nationalparkamt umfangreiches Kartenmaterial zur Verfügung gestellt. Bei den Beratungen waren auch die Kontaktbeamten der Polizei zugegen.

Jürgen Krüger, Stellvertretender Leiter des Nationalparkamtes Müritz stellt zusammenfassend fest: „Die Gespräche machten deutlich, dass es gemeinsames Ziel der Polizei und des Amtes ist, für Ordnung und Sicherheit in der Urlaubsregion zu sorgen.“