zurück
24. Januar 2003
Erfolgreicher Umweltbildungsstammtisch der Großschutzgebiete im Jugendwaldheim Steinmühle

Am Donnerstag, dem 23.1.2003, kamen das erste Mal Umweltbildner aus allen Großschutzgebieten des Landes und die drei Jugendwaldheimleiterinnen Mecklenburg-Vorpommerns zusammen, um ihre Erfahrungen auszutauschen. Die 14 Kollegen, u.a. vom Darß, von Rügen und Usedom, aus der Feldberger Seenlandschaft und der Müritzregion sowie von Dümmer bei Schwerin folgten einer Einladung des Jugendwaldheims Steinmühle, der Umweltbildungseinrichtung des Nationalparkamtes Müritz.

Beim Treffen wurden die Finanz- und Personalsituation jedes einzelnen Schutzgebietes besprochen sowie die Bildungsangebote und die Vorhaben für 2003 vorgestellt. Einig war man sich darin, dass eine gute Personalausstattung entscheidend für qualitativ gute Umweltbildung ist.
Jedes Schutzgebiet stellte interessante Projekte vor. Anklang fanden so z.B. das Junior-Rangerprogramm des Biosphärenreservates Schaalsee, das Coast-Watch Projekt im Nationalpark Rügen oder die Pünkelchenkiste des Müritz-Nationalparkes. Bei den Naturparken standen vor allem Projekte mit Partnern in der jeweiligen Region im Vordergrund. Die drei Jugendwaldheime führten Wochenprogramme an, die eine der intensivsten Auseinandersetzungen mit der Natur darstellen. Für die Teilnehmer eröffnete sich ein interessantes Spektrum an Ideen und Bildungsangeboten.

Frau Chris Bokemeyer-Siems vom Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft äußerte sich abschließend: “Diese Veranstaltung war längst überfällig. Gut, dass wir von den Projekten der anderen Schutzgebiete und Jugendwaldheime jetzt viel mehr wissen“.
Die Frage, wie man jetzt weitermachen könnte, beantwortete Frau Kerstin Schäfer, verantwortlich für die Umweltbildung im Müritz- Nationalpark und Organisatorin des Treffens: “Dieses Treffen ist ein Anfang. Jetzt wissen wir, auf welchen Gebieten wir miteinander kooperieren können. Wir werden weitermachen mit Hospitationen untereinander und der detaillierten Vorstellung von guten Projekten. Nutznießer sind die Kinder- und Jugendlichen, denn letztlich geht es darum, den gesetzlichen Bildungsauftrag, so gut wie nur möglich umzusetzen.“